Ruth Schöllhammer 04.08.2017
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Nahrungsergänzungsmittel für’s Hirn – kann das funktionieren? Fabian, ehemals Leistungssportler, hat nach dem BWL-Studium als Unternehmensberater gearbeitet und sich immer die Frage gestellt: wie bringe ich die optimale Leistung zum gewünschten Zeitpunkt? Wie klappt die richtige Mischung aus Konzentration und Regeneration?  Neben einem vernünftigen Training, ausreichend Erholung und der mentalen Einstellung braucht es die richtigen Nährstoffe, die helfen, Informationen schnell zu verarbeiten, sich zu konzentrieren, aber auch Erholung zuzulassen. „Sucht euch Mitarbeiter, die besser sind als ihr!“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 05.07.2017
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Die chinesische Regierung entdeckt das Unternehmertun und hat in ihrem Fünfjahresplan beschlossen, Gründungen und Innovationen zu fördern. 15.000 Gründungen täglich, 25 Prozent mehr als vergangenes Jahr zählt die Verwaltung. Die Chinesen meinen es ernst – allein es fehlt ein wenig die Erfahrung. „Chinesische und Deutsche Gründer stehen vor ähnlichen Herausforderungen“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 31.03.2017
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Sibilla Kawalla wusste schon früh, dass sie das Unternehmer-Gen im Blut hat. Mit 26 gründete sie 2010 ihren ersten Online-Shop für individuelle Mode – Limberry. Drei Jahre später, 2013, war sie fast pleite. Zum Unternehmer-Gen gehört jedoch auch die Fähigkeit, Herausforderungen zu akzeptieren, flexibel auf den Markt zu reagieren, Kundenbedürfnisse ernst zu nehmen und in den Mittelpunkt zu stellen. So hat Sibilla ihre alte Idee aufgegeben und sich neu erfunden – mit einem Online-Shop für selbstgemachte Dirndl: eine Trachtenmanufaktur.

Wieder drei Jahre später hat Sibilla mit ihrem Konzept sogar die Löwen überzeugt: Judith Williams und Carsten Maschmeyer sind als aktive Investoren eingestiegen. Das war am Anfang keine einfache Entscheidung. „Sollte ich wirklich so viele Anteile abgeben und weitere Entscheidungsträger mit ins Boot nehmen?“ Heute ist Sibilla froh, dass sie sich dafür entschieden hat. Beide Investorenteams unterstützen die Gründerin aktiv, mit wertvollen Tipps, bei Vertrieb und Marketing, sowie bei Bedarf als Testimonial auf dem Oktoberfest. „Sie hat das Unternehmer-Gen“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 16.03.2017
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Ron Cherian wäre gerne Pilot geworden. Aber eine leichte Rot-Grün-Augenschwäche hat seinen Traum unmöglich gemacht. So hat der Profi-Musiker seine Schwäche in eine Stärke gewandelt und den perfekten Flugsimulator entwickelt – mit Unterstützung von seinen Pilotenfreunden.

Seit 2013 bietet er Menschen mit Flugangst einzigartige Seminare und Trainings an. Sie erfahren nicht nur psychologische Unterstützung, sondern schauen den Piloten in einem originalgetreu nachgebauten Cockpit bei ihrer Arbeit über die Schulter – das schafft Vertrauen.

Wie viele Gründer auch, hatte Ron einige Hindernisse zu überwinden. Zunächst die Frage: kann seine Idee funktionieren? Immerhin leiden fast ein Drittel aller Deutschen unter Flugangst, aber es gibt bereits einige Anbieter am Markt.

„Über den Wolken, da ist die Angst manchmal grenzenlos“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 08.03.2017
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SPUTNIK eins fotografie
SPUTNIK eins fotografie

Die Schule ist an allem schuld. Ohne sie wäre Sabine Omarow eher nicht den Weg in die Selbstständigkeit gegangen. Sabine war damals noch in fester Anstellung in Berlin als ihre Tochter in die Schule kam und sie gleich danach sowohl mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche als auch mit einer Rechenschwäche konfrontiert wurde. Was tun? Sabine hat gepaukt. Sie ging in Fortbildungskurse für Lehrer. Sie hat angefangen Psychologie zu studieren und das Studium auch beendet. Nebenbei hat sie sich als Legasthenie-Trainerin ausbilden lassen und in Berlin 2003 ihre eigene Praxis gegründet. 2008 kam die zweite Praxis dazu. Vergangenes Jahr hat sie ihre beiden Praxen mit fast 100 Schülern verkauft und ist nach Paderborn gezogen. Ein Neuanfang, auch als Unternehmerin. Sie hat aus ihrer ersten Gründung gelernt und ist nach kurzer Zeit auf einem sehr erfolgreichen Weg.

Das war bei ihrer ersten Gründung nicht so. Die erste Jahre waren hart. Sie musste auf Vieles verzichten. Als sie ihre erste Praxis eröffnet hatte, war Sabine noch völlig unvorbereitet.

„Von Berlin nach Paderborn – Praxis verkauft und Neustart“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 17.02.2017
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Arne Lißewski hat alles, was man so braucht: eine Familie, einen guten Job in der eigenen Kanzlei, Hobbies wie zum Beispiel kochen. Zu einem guten Gericht gehören gute Zutaten und hier begannen die Probleme. Arne kocht sehr gerne auch asiatisch und hat ihn gesucht, den perfekten Basmati Reis: günstig soll er sein, schmecken, ohne giftige Rückstände, nachhaltig angebaut und verarbeitet sowie für die Bauern sozial verträglich verkauft – Fairtrade & Bio.

Er hat lange gesucht, bis er sie gefunden hat, seine Lieblingssorte Taraori-Basmati, angebaut in Nordindien. Der Ertrag ist niedrig. Der Reis kann nur einmal im Jahr geerntet werden. Dafür ist diese Ursorte sehr widerstandsfähig. Arne nennt seinen Reis Rij Jii Basmati Reis. Er wird in zwei Kooperativen am Fuße des Himalaya in Uttarakhand angebaut. Arne hat direkt mit den Bauern verhandelt und sich an der Teekampagne von Prof. Dr. Faltin orientiert. Die Wege reduzieren und so Kosten sparen, eine ordentliche Marge garantieren, ohne an Qualität zu verlieren. „Selbst isst der Mann“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 06.02.2017
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170211_GmF_Takka-tukka-LandDiesen Kindertraum erfüllt die bald dreißigjährige Nelli Kozlow, selbst Mutter von zwei Kindern, mit ihrem Takka-Tukka Abenteuerland. Bereits Mitte zwanzig hatte sie diese Idee. Bis zur Realisierung hat es seine Zeit gedauert, denn am Anfang waren die Zweifel groß. Geholfen hat die Unterstützung der Familie und ein sehr engagierter, erfahrener Franchise-Geber. „Toben, klettern, lachen und spielen“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 01.02.2017
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miramindsteamprintDie Programmierung steht. Die Software ist eine echte Hilfe im Arbeitsalltag, aber keiner wendet sie an – denn dazu müsste man erst einmal das Handbuch lesen. Dr. Oliver Fluck hat diese leidvolle Erfahrung gemacht. Er ist Programmierer und musste diese Handbücher und Dokumentationen auch selbst schreiben.

So hat er in seiner Freizeit „Flowshare“ entwickelt, eine Software, die aus einer ausgeführten Schrittabfolge eine fertig bebilderte und beschriebene Anleitung macht. Die Idee ist gut, aber ohne Team läuft nichts. „Das Ende der Manuals“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 16.11.2016
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Christiane_Brammer_5143… auch ein neues, kleines, feines und erfolgreiches Theater im Herzen von München – davon ist Christiane Brammer überzeugt.

Christiane selbst stammt aus einer großen Schauspielerfamilie. Dem Publikum ist sie aus den Fallers, dem Tatort, Dahoam is Dahoam und vielen anderen Fernsehrollen bekannt. Aber die Schauspielerei allein hat sie nicht ausgefüllt. Sie hatte einen Traum – ihr eigenes Haus. „Und wenn man spürt etwas machen zu müssen, dann soll man nicht warten“, so ihr Credo.

Im Oktober 2015 war es soweit. Christiane eröffnete ihr eigenes Theater: das Hofspielhaus. Mitten in München – zwischen Hofbräuhaus und Nationaltheater, zwischen den Kammerspielen und der Residenz – ist sie ihr eigener Chef.

Fördermittel gibt es keine – frühestens zwei Jahre nach der Eröffnung. So ist sie erst Mal ihr eigener Mäzen und glaubt, dass das Risiko überschaubar ist. „Alles ist möglich…“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 04.10.2016
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sandra_bearbeitetSandra Sirch wusste schon als junges Mädchen, was sie wollte: einen eigenen Friseursalon. Und sie hat es geschafft – nach ihrem Meisterabschluss hat sie mit 22 Jahren ihren eigenen Salon eröffnet.

Sie hat die Bank überzeugt, den Vermieter und natürlich ihre Freunde und Familie. Das Geheimnis ihres Erfolgs liegt nicht allein in ihrem Können und in ihrer Leidenschaft, sondern ist auch darin begründet, dass sie sich professionelle Hilfe geholt hat. Bei ihren Frisuren sitzt jeder Schnitt. Bei betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Themen hatte sie allerdings noch Informations- und Diskussionsbedarf, und sie hat sich an einen erfahrenen Experten gewandt. Gemeinsam haben sie das Geschäftskonzept erarbeitet, eine Standortanalyse durchgeführt, die Marketingstrategie definiert und einen plausiblen Finanzplan entwickelt. „Ohne die Unterstützung von Oliver Briemle hätte ich die Finanz- und Geschäftspartner niemals überzeugt,“ weiß sie heute.  „Die Zauberschere: ein eigener Salon in drei Monaten – ohne Zauberei“ weiterlesen