Ruth Schöllhammer 16.11.2016
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Christiane_Brammer_5143… auch ein neues, kleines, feines und erfolgreiches Theater im Herzen von München – davon ist Christiane Brammer überzeugt.

Christiane selbst stammt aus einer großen Schauspielerfamilie. Dem Publikum ist sie aus den Fallers, dem Tatort, Dahoam is Dahoam und vielen anderen Fernsehrollen bekannt. Aber die Schauspielerei allein hat sie nicht ausgefüllt. Sie hatte einen Traum – ihr eigenes Haus. „Und wenn man spürt etwas machen zu müssen, dann soll man nicht warten“, so ihr Credo.

Im Oktober 2015 war es soweit. Christiane eröffnete ihr eigenes Theater: das Hofspielhaus. Mitten in München – zwischen Hofbräuhaus und Nationaltheater, zwischen den Kammerspielen und der Residenz – ist sie ihr eigener Chef.

Fördermittel gibt es keine – frühestens zwei Jahre nach der Eröffnung. So ist sie erst Mal ihr eigener Mäzen und glaubt, dass das Risiko überschaubar ist. „Alles ist möglich…“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 31.10.2016
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ines_albrechtAusgebildet und erfahren mit schlanken Management- und Produktionssystemen hat Ines Albrecht ihre Kompetenz für die Gründung eines eigenen schlanken Unternehmens eingesetzt: die Namendreher. Die Ingenieurin entwirft gerne Namen, die Kopf stehen und trotz einer 180°-Wendung lesbar bleiben. Zunächst waren die Namendreher ein originelles und individuelles Geburtstagsgeschenk für Freunde oder wurden als Tattoo-Vorlage verwendet. Nach und nach haben sich die Ambigramme zu einer echten Leidenschaft entwickelt und Ines hat sich selbst eine hohe Kunstfertigkeit und solides Handwerk beigebracht. Ihr Fokus liegt weniger auf Symmetrie, denn auf Drehbarkeit. Nach wie vor fasziniert sie, dass man Namen aus verschiedenen Perspektiven betrachten kann – und das tut gut!

Bei ihrer nebenberuflichen Gründung waren die Kernzielgruppe zunächst Privatkunden, die sich Namendreher auf Tassen, Taschen, Handyhüllen, Brotdosen, Shirts etc. gewünscht haben. Gerade in der Weihnachtszeit sind Namendreher ein beliebtes persönliches Geschenk, das für Erstaunen und gute Unterhaltung sorgt. „Auf den Kopf gestellt“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 12.10.2016
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farfallinaTrotz zahlreicher kritischer Stimmen seitens Familie und Freunde haben Jacqueline und Carina sich entschieden ihre gut bezahlten, sicheren und soliden Jobs bei der Bank aufzugeben. Die starren Rahmenbedingungen in der klassischen Arbeitswelt waren einfach nicht ihr Ding – dafür mehr BlingBling. Sie wussten, dass das aufregend wird und manchmal auch anstrengend. So haben sie zuerst ihre Stärken und Schwächen analysiert, sich mit Marktnischen und Trends beschäftigt.

Jetzt sorgen die beiden mit Farfallina für Glitzereffekte im Alltag. Vom Auto, zum Brautkleid, über Küchengeräte und Präsente – mit ihren Strasssteinen veredeln Jacqueline und Carina alles, was die Kunden wünschen. Dafür haben sie ihr Erspartes eingesetzt und leben ihre Kreativität aus, denn „was Einen erfüllt, kann man nicht mit Geld aufwiegen.“ „Tausche sichere Bank gegen Selbstständigkeit“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 06.10.2016
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galina_bankovaGalina ist eine Macherin und Visionärin, die morgens aufwacht und sich mit einem neugierigen Lächeln die Frage stellt „Was wird wohl der heutige Tag Schönes bringen?“.

Doch es war nicht immer so. Die ersten 30 Jahre ihres Lebens verbrachte sie damit, sich die Grundlage für ein normales Leben aufzubauen – mehrmals hingefallen, aufgestanden, Ärmel hochgekrempelt und bei 0 angefangen. Immer nach dem Motto „Love it, change it or leave it“ wollte Galina die Welt entdecken und verbessern. Geboren und aufgewachsen in Bulgarien, hat sie mit 20 entschieden, nach Spanien zu gehen, um dort dank Arbeit und Studium ihr Glück zu finden – mit der besten Freundin, 30 Euro in der Tasche (für beide) und 0 Sprachkenntnissen. „Love it, change it or leave it.“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 30.09.2016
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hercareer_logo_schriftzug-rgb_72dpi_200px_am 13. und 14. Oktober habt ihr die Gelegenheit, mit erfolgreichen Gründerinnen in München zu diskutieren. Wollt ihr wissen, was der Schlüssel für gute Geschäfte ist? Fragt Barbara von Graeve, was sie euch zum Thema Netzwerken erzählen kann. Wollt ihr wissen, welche Software, IT und Telefonservices für den Start wichtig sind? Maren Martschenko gibt konkrete Tipps aus der Praxis. Wie ihr Auseinandersetzungen vermeidet, welche Rechtsfragen und Vertragsklauseln zu beachten sind, weiß Anna Miller.

Was geschehen muss, damit Banken Gründerinnen und Gründer finanzieren, darüber diskutiert Ruth Schöllhammer, Vorstand des Deutschen Gründerverbands mit Tanja Greilich, Aufsichtsrätin der Grenke Bank, Holger Richter vom BMWi und Anna Alex, Gründerin und Geschäftsführerin von Outfittery. Unter der Moderation von Anna Jakobs suchen wir nach Antworten und Lösungen.

Kommt vorbei. Wir freuen uns auf eure Fragen am 13. und 14. Oktober auf der HerCareer in München. Mail an info@deutscher-gruenderverband.de und ein kostenloses Tagesticket anfordern. First come first serve.

Ruth Schöllhammer 28.09.2016
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Steuerberater Thomas Siegelist der Titel des Leitfadens, den Prof. Dr. Siegel Verwaltungsrat des Deutschen Gründerverband verfasst hat. Er richtet sich an Menschen, die zugewandert sind und zeigt Schritt für Schritt auf, wie Gründer vorgehen sollten und was zu einer erfolgreichen Gründungsvorbereitung gehört: von der Geschäftsidee, zur Entwicklung des Konzepts und der Geschäftsplanung. Thomas Siegel beschreibt anschaulich und klar, was Gründer bei komplexen Themen wie Rechtsform, Versicherung und Buchhaltung beachten sollten – und natürlich auch darüber, was Gründerinnen und Gründer mit internationalem Hintergrund besonders beachten müssen.

„Gründerinnen und Gründer benötigen passgenaue Unterstützung, damit der Start in die Selbstständigkeit gelingt. Menschen, die neu in Deutschland angekommen sind, haben zusätzlichen Informations- und Beratungsbedarf,“ so Dr. Sabine Hepperle, Leiterin der Abteilung Mittelstandspolitik beim BMWi in ihrem Vorwort.

Warum wir diesen Leitfaden empfehlen? Erst ist einfach und verständlich geschrieben und deshalb nicht nur für Migranten und ausländische Mitbürger eine tolle Hilfe, sondern auch für jeden anderen, der sich mit dem Gedanken trägt, ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Leitfaden zum Download – bitte weiterempfehlen

Ruth Schöllhammer 21.09.2016
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ramona_haserKreativ war Ramona Haser schon immer. Gesundheit und gutes Aussehen gehen bei ihr Hand in Hand. Durchsetzungsstärke und der Wunsch nach Unabhängigkeit treiben sie an – was genau der Auslöser war? Auf jeden Fall ist aus einer Idee ein echtes Unternehmen geworden: Frisch und Gschmeidig – Smoothies & Snacks – für Parties und Kantinen, auf Sportveranstaltungen oder in der Kaffeepause. Köstlich und gesund.

Ursprünglich wollte Ramona mit ihrem Foodtruck Smoothies auf Festivals verkaufen. Der erste Auftritt war ein Riesenerfolg – allerdings eine Ausnahme, wie sich später herausstellte. Üblicherweise kümmern sich die Veranstalter selbst um den Getränkeverkauf und lassen keine externen Smoothie-Verkäufer zu.
„Ein Unternehmer muss nicht alles selbst machen“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 20.09.2016
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maraike_klaeneNach ihrem Informatik und Design Studium war sich Maraike nicht sicher, welche berufliche Laufbahn sie einschlagen sollte. Zum Glück bietet ihre Hochschule in Hamm-Lipstadt einen Masterstudiengang „Technical Entrepreneurship and Innovation“ an. Hier lernt man alles, um sich erfolgreich selbstständig zu machen: von der Ausarbeitung einer eigenen Idee und dem ersten Prototyp, zu Businessplan, Skalierung und Internationalisierung – immer sehr praxisnah. Ein weiterer Schwerpunkt im Curriculum sind Innovationen: was macht eine Innovation aus? Wie implementiert man Innovationen in Unternehmen und managed diese? „Warum trauen sie sich nicht?“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 08.09.2016
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tilo_plikatAlles lief auf eine sichere Anstellung im Consulting Business hinaus. Schließlich hat er einen Master in Management & Technology und vielversprechende Erfahrungen in der Automobilindustrie gemacht. Als Thilo Plikat seiner Familie eröffnete, dass er mit Worktender ein eigenes Start-up gründen würde, hielten das nicht Wenige schlicht und einfach für einen großen Fehler.

Aber Thilo wusste, was er will und wusste auch, was der Markt braucht: eine App, die Studierende und Praktikanten mit Unternehmen zusammenbringt – einfach, schnell und unkompliziert, sowohl für die Personalabteilungen als auch für die Studierenden. Thilo steckt noch mittendrin im Aufbau und weiß, was gründen bedeutet. Zu viele träumen von einer Karriere als Millionär mit viel Freizeit und weiteren Annehmlichkeiten, wenn sie an ihr eigenes Unternehmerdasein denken. Thilo rät: erst mal die rosarote Brille abnehmen. „Jetzt erst recht“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 05.09.2016
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copyright nell killius_Anna-Maria-Miller_4357-fGroße Karriere bei einer großen Wirtschaftskanzlei mit großen Mandanten – so sah die Zukunft von Anna Maria Miller aus. Es ist jedoch anders gekommen. Nach zahlreichen Stationen bei eben diesen großen Wirtschaftskanzleien hat Anna Maria beschlossen, sich selbstständig zu machen. Vorbild war ihre Mutter – keine Juristin, aber eine erfolgreiche Unternehmerin mit einer eigenen Übersetzungsagentur in München.

Anna Maria wusste wenig über den normalen Büroalltag einer kleinen Kanzlei – bei ihren vorherigen Arbeitgebern erledigte sich Vieles wie von Geisterhand im Backoffice. Sie musste sich zuerst reinarbeiten in Themen, die keine Sekunde in ihrem Jurastudium vorkamen: Marketing, Business Development, Büroorganisation und Buchhaltung. Mittlerweile hat sie für solche Aufgaben Profis, „denn Zeit ist Geld“ sagt sie. „Die Alternative: eine eigene Kanzlei“ weiterlesen