Ruth Schöllhammer 16.03.2017
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Ron Cherian wäre gerne Pilot geworden. Aber eine leichte Rot-Grün-Augenschwäche hat seinen Traum unmöglich gemacht. So hat der Profi-Musiker seine Schwäche in eine Stärke gewandelt und den perfekten Flugsimulator entwickelt – mit Unterstützung von seinen Pilotenfreunden.

Seit 2013 bietet er Menschen mit Flugangst einzigartige Seminare und Trainings an. Sie erfahren nicht nur psychologische Unterstützung, sondern schauen den Piloten in einem originalgetreu nachgebauten Cockpit bei ihrer Arbeit über die Schulter – das schafft Vertrauen.

Wie viele Gründer auch, hatte Ron einige Hindernisse zu überwinden. Zunächst die Frage: kann seine Idee funktionieren? Immerhin leiden fast ein Drittel aller Deutschen unter Flugangst, aber es gibt bereits einige Anbieter am Markt.

„Über den Wolken, da ist die Angst manchmal grenzenlos“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 08.03.2017
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SPUTNIK eins fotografie
SPUTNIK eins fotografie

Die Schule ist an allem schuld. Ohne sie wäre Sabine Omarow eher nicht den Weg in die Selbstständigkeit gegangen. Sabine war damals noch in fester Anstellung in Berlin als ihre Tochter in die Schule kam und sie gleich danach sowohl mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche als auch mit einer Rechenschwäche konfrontiert wurde. Was tun? Sabine hat gepaukt. Sie ging in Fortbildungskurse für Lehrer. Sie hat angefangen Psychologie zu studieren und das Studium auch beendet. Nebenbei hat sie sich als Legasthenie-Trainerin ausbilden lassen und in Berlin 2003 ihre eigene Praxis gegründet. 2008 kam die zweite Praxis dazu. Vergangenes Jahr hat sie ihre beiden Praxen mit fast 100 Schülern verkauft und ist nach Paderborn gezogen. Ein Neuanfang, auch als Unternehmerin. Sie hat aus ihrer ersten Gründung gelernt und ist nach kurzer Zeit auf einem sehr erfolgreichen Weg.

Das war bei ihrer ersten Gründung nicht so. Die erste Jahre waren hart. Sie musste auf Vieles verzichten. Als sie ihre erste Praxis eröffnet hatte, war Sabine noch völlig unvorbereitet.

„Von Berlin nach Paderborn – Praxis verkauft und Neustart“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 17.02.2017
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Arne Lißewski hat alles, was man so braucht: eine Familie, einen guten Job in der eigenen Kanzlei, Hobbies wie zum Beispiel kochen. Zu einem guten Gericht gehören gute Zutaten und hier begannen die Probleme. Arne kocht sehr gerne auch asiatisch und hat ihn gesucht, den perfekten Basmati Reis: günstig soll er sein, schmecken, ohne giftige Rückstände, nachhaltig angebaut und verarbeitet sowie für die Bauern sozial verträglich verkauft – Fairtrade & Bio.

Er hat lange gesucht, bis er sie gefunden hat, seine Lieblingssorte Taraori-Basmati, angebaut in Nordindien. Der Ertrag ist niedrig. Der Reis kann nur einmal im Jahr geerntet werden. Dafür ist diese Ursorte sehr widerstandsfähig. Arne nennt seinen Reis Rij Jii Basmati Reis. Er wird in zwei Kooperativen am Fuße des Himalaya in Uttarakhand angebaut. Arne hat direkt mit den Bauern verhandelt und sich an der Teekampagne von Prof. Dr. Faltin orientiert. Die Wege reduzieren und so Kosten sparen, eine ordentliche Marge garantieren, ohne an Qualität zu verlieren. „Selbst isst der Mann“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 06.02.2017
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170211_GmF_Takka-tukka-LandDiesen Kindertraum erfüllt die bald dreißigjährige Nelli Kozlow, selbst Mutter von zwei Kindern, mit ihrem Takka-Tukka Abenteuerland. Bereits Mitte zwanzig hatte sie diese Idee. Bis zur Realisierung hat es seine Zeit gedauert, denn am Anfang waren die Zweifel groß. Geholfen hat die Unterstützung der Familie und ein sehr engagierter, erfahrener Franchise-Geber. „Toben, klettern, lachen und spielen“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 01.02.2017
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miramindsteamprintDie Programmierung steht. Die Software ist eine echte Hilfe im Arbeitsalltag, aber keiner wendet sie an – denn dazu müsste man erst einmal das Handbuch lesen. Dr. Oliver Fluck hat diese leidvolle Erfahrung gemacht. Er ist Programmierer und musste diese Handbücher und Dokumentationen auch selbst schreiben.

So hat er in seiner Freizeit „Flowshare“ entwickelt, eine Software, die aus einer ausgeführten Schrittabfolge eine fertig bebilderte und beschriebene Anleitung macht. Die Idee ist gut, aber ohne Team läuft nichts. „Das Ende der Manuals“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 16.11.2016
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Christiane_Brammer_5143… auch ein neues, kleines, feines und erfolgreiches Theater im Herzen von München – davon ist Christiane Brammer überzeugt.

Christiane selbst stammt aus einer großen Schauspielerfamilie. Dem Publikum ist sie aus den Fallers, dem Tatort, Dahoam is Dahoam und vielen anderen Fernsehrollen bekannt. Aber die Schauspielerei allein hat sie nicht ausgefüllt. Sie hatte einen Traum – ihr eigenes Haus. „Und wenn man spürt etwas machen zu müssen, dann soll man nicht warten“, so ihr Credo.

Im Oktober 2015 war es soweit. Christiane eröffnete ihr eigenes Theater: das Hofspielhaus. Mitten in München – zwischen Hofbräuhaus und Nationaltheater, zwischen den Kammerspielen und der Residenz – ist sie ihr eigener Chef.

Fördermittel gibt es keine – frühestens zwei Jahre nach der Eröffnung. So ist sie erst Mal ihr eigener Mäzen und glaubt, dass das Risiko überschaubar ist. „Alles ist möglich…“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 04.10.2016
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sandra_bearbeitetSandra Sirch wusste schon als junges Mädchen, was sie wollte: einen eigenen Friseursalon. Und sie hat es geschafft – nach ihrem Meisterabschluss hat sie mit 22 Jahren ihren eigenen Salon eröffnet.

Sie hat die Bank überzeugt, den Vermieter und natürlich ihre Freunde und Familie. Das Geheimnis ihres Erfolgs liegt nicht allein in ihrem Können und in ihrer Leidenschaft, sondern ist auch darin begründet, dass sie sich professionelle Hilfe geholt hat. Bei ihren Frisuren sitzt jeder Schnitt. Bei betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Themen hatte sie allerdings noch Informations- und Diskussionsbedarf, und sie hat sich an einen erfahrenen Experten gewandt. Gemeinsam haben sie das Geschäftskonzept erarbeitet, eine Standortanalyse durchgeführt, die Marketingstrategie definiert und einen plausiblen Finanzplan entwickelt. „Ohne die Unterstützung von Oliver Briemle hätte ich die Finanz- und Geschäftspartner niemals überzeugt,“ weiß sie heute.  „Die Zauberschere: ein eigener Salon in drei Monaten – ohne Zauberei“ weiterlesen

Ruth Schöllhammer 30.09.2016
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hercareer_logo_schriftzug-rgb_72dpi_200px_am 13. und 14. Oktober habt ihr die Gelegenheit, mit erfolgreichen Gründerinnen in München zu diskutieren. Wollt ihr wissen, was der Schlüssel für gute Geschäfte ist? Fragt Barbara von Graeve, was sie euch zum Thema Netzwerken erzählen kann. Wollt ihr wissen, welche Software, IT und Telefonservices für den Start wichtig sind? Maren Martschenko gibt konkrete Tipps aus der Praxis. Wie ihr Auseinandersetzungen vermeidet, welche Rechtsfragen und Vertragsklauseln zu beachten sind, weiß Anna Miller.

Was geschehen muss, damit Banken Gründerinnen und Gründer finanzieren, darüber diskutiert Ruth Schöllhammer, Vorstand des Deutschen Gründerverbands mit Tanja Greilich, Aufsichtsrätin der Grenke Bank, Holger Richter vom BMWi und Anna Alex, Gründerin und Geschäftsführerin von Outfittery. Unter der Moderation von Anna Jakobs suchen wir nach Antworten und Lösungen.

Kommt vorbei. Wir freuen uns auf eure Fragen am 13. und 14. Oktober auf der HerCareer in München. Mail an info@deutscher-gruenderverband.de und ein kostenloses Tagesticket anfordern. First come first serve.

Ruth Schöllhammer 28.09.2016
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Steuerberater Thomas Siegelist der Titel des Leitfadens, den Prof. Dr. Siegel Verwaltungsrat des Deutschen Gründerverband verfasst hat. Er richtet sich an Menschen, die zugewandert sind und zeigt Schritt für Schritt auf, wie Gründer vorgehen sollten und was zu einer erfolgreichen Gründungsvorbereitung gehört: von der Geschäftsidee, zur Entwicklung des Konzepts und der Geschäftsplanung. Thomas Siegel beschreibt anschaulich und klar, was Gründer bei komplexen Themen wie Rechtsform, Versicherung und Buchhaltung beachten sollten – und natürlich auch darüber, was Gründerinnen und Gründer mit internationalem Hintergrund besonders beachten müssen.

„Gründerinnen und Gründer benötigen passgenaue Unterstützung, damit der Start in die Selbstständigkeit gelingt. Menschen, die neu in Deutschland angekommen sind, haben zusätzlichen Informations- und Beratungsbedarf,“ so Dr. Sabine Hepperle, Leiterin der Abteilung Mittelstandspolitik beim BMWi in ihrem Vorwort.

Warum wir diesen Leitfaden empfehlen? Erst ist einfach und verständlich geschrieben und deshalb nicht nur für Migranten und ausländische Mitbürger eine tolle Hilfe, sondern auch für jeden anderen, der sich mit dem Gedanken trägt, ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Leitfaden zum Download – bitte weiterempfehlen

Ruth Schöllhammer 21.09.2016
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ramona_haserKreativ war Ramona Haser schon immer. Gesundheit und gutes Aussehen gehen bei ihr Hand in Hand. Durchsetzungsstärke und der Wunsch nach Unabhängigkeit treiben sie an – was genau der Auslöser war? Auf jeden Fall ist aus einer Idee ein echtes Unternehmen geworden: Frisch und Gschmeidig – Smoothies & Snacks – für Parties und Kantinen, auf Sportveranstaltungen oder in der Kaffeepause. Köstlich und gesund.

Ursprünglich wollte Ramona mit ihrem Foodtruck Smoothies auf Festivals verkaufen. Der erste Auftritt war ein Riesenerfolg – allerdings eine Ausnahme, wie sich später herausstellte. Üblicherweise kümmern sich die Veranstalter selbst um den Getränkeverkauf und lassen keine externen Smoothie-Verkäufer zu.
„Ein Unternehmer muss nicht alles selbst machen“ weiterlesen